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10. März 2018

Wenn die Uhren anders gehen...

Hector-Kooperationsprojekt an der Hochschule Karlsruhe

Energieautarke Uhren erforschen Ian Preckwinkel und Kay Link an der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik (MMT) der Hochschule Karlsruhe

Top-Forschung in einem angewandten Technikbereich erleben Ian Preckwinkel und Kay Link aktuell an der Hochschule Karlsruhe: In ihrem Projekt der Kooperationsphase erforschen die beiden Hectorianer aus KA 12 die Möglichkeiten eine energieautarke, digitale Uhr zu entwickeln, die ohne direkt angeschlossene Batterie betrieben werden kann.

Die in einem ersten Ansatz entwickelte Idee, einen so genannten Energieharvester einzusetzen, musste auf Grund der geringen Leistung verworfen werden. In einem neuen Experiment testen sie nun ein Peltier-Element, bei dem Energie aus Temperaturunterschieden verschiedener Medien (hier "Eisbrei" gegen Zimmertemperatur der umgebenden Luft) gewonnen werden soll. Dazu bestimmen die beiden zunächst den optimalen Arbeitsbereich eines vorgegebenen Peltier-Elements. Eine einfache und doch komplexe Messung, bei der vielfältige Probleme auftreten können, für die flexibel Lösungen entwickelt werden müssen. Keine einfache Aufgabe, die die beiden aber Dank der intensiven Unterstützung der Mitarbeiter der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik (MMT)/Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft bewältigen lernen. Mit den Dipl.-Ingenieuren Wolfgang Pluschke, Bernhard Beck und Dipl.-Inform. Jürgen Ewert steht den beiden Hectorianern ein ganzes Team kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

Dass dies nicht selbstverständlich ist, betont Kursleiter Dietmar Gruber, der das Projekt von Seiten des Hector-Seminars begleitet: "Das ist eine außerordentliche, intensive Betreuung für die wir den beteiligten Wissenschaftlern und Dr. Olivier Schecker, Prof. an der Fakultät für Maschinenbau und Mechatronik (MMT) ganz herzlich danken. Wir würden uns freuen, wenn sich auch in Zukunft spannende Folgeprojekte entwickeln würden."

An kreativen Ideen mangelt es Bernhard Beck, der als Kooperationspartner schon einige Hector-Projekte betreut hat, und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sicherlich nicht.

In der Kooperationsphase arbeiten und forschen die Hectorianerinnen und Hectorianer der Abschlussjahrgänge an Forschungsinstituten und Institutionen in den Regionen Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Pforzheim. Interessenten an einem gemeinsamen Kooperationsprojekt wenden sich bitte an die zuständigen Arbeitskreise ( > Kontakte).

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Foto: D. Gruber