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Was macht man als HectorianerIn?

Kursnachmitttage: ein Nachmittag pro Woche an den Standortschulen in Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Pforzheim

Die einzelnen Kurse des Hector-Seminars treffen sich jeweils an einem Nachmittag pro Woche an ihren Standortschulen. Sie befassen sich zusammen mit ihren Arbeitskreisleitern intensiv mit Fragen und Aufgaben aus allen Bereichen der Mathematik, der Informatik, der Naturwissenschaften und Technik (MINT). Jeder Kurs wird von zwei Lehrkräften im team-teaching betreut.

Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften Biologie, Geologie, Geographie, Physik und Chemie, sowie die Technik mit ihren vielfältigen Anwendungen stellen einen riesigen Strauß an Themen bereit. Daraus wählen die Kursleiterinnen und Kursleiter nach pädagogischen und didaktischen Grundsätzen die Themen aus, die zum Erreichen der Förderungsziele geeignet sind. Das reicht von klar vorgegebenen Experimenten und Untersuchungen bis hin zu umfangreichen Projekten, die von den Schülern mit viel Eigeninitiative bearbeitet werden. Manche Themen können gut alleine oder in der Zweiergruppe in einer Kurssitzung abgeschlossen werden. Andere werden in halbjährigen Modulen standortübergreifend in einer größeren Gruppe bearbeitet. Den Abschluss des Hector-Seminars bildet eine Seminararbeit, die von Partnern aus Industrie und Wissenschaft betreut wird und ein Schuljahr lang dauert.

In den Veranstaltungen des Hector-Seminars schaffen wir ein Lernklima, in dem die Hectorianerinnen und Hectorianer ihre Wissbegierde stillen und ihre hohe Leistungsbereitschaft und ihr hohes Engagement ausleben können. Darüber hinaus erfahren und erleben sie auch, dass sie ihre eigene Leistungsfähigkeit immer wieder weiter entwickeln können.

Wir vermitteln nicht nur theoretische Inhalte, sondern greifen oft auch Probleme auf, die ein forschend-entwickelndes Herangehen erfordern. Hierbei stehen nicht nur die Planung und Durchführung von Experimenten oder die Herstellung technischer Produkte im Vordergrund, sondern auch die Dokumentation und anschließende öffentliche Präsentation der Ergebnisse. Neben fachlichen und methodischen Kompetenzen fördern wir personale und soziale Fähigkeiten. Hiermit ist das zunehmend eigenverantwortliche Lernen genauso gemeint wie die verantwortungsbewusste Tätigkeit in einem Projektteam. Außer den Themen, die an den regulären Kurs-Nachmittagen behandelt werden, finden weitere größere Projekte und Exkursionen auch an den Wochenenden oder in Blockseminaren statt.

Um unsere Förderziele nachhaltig zu erreichen, arbeiten wir im Hector-Seminar auch mit außerschulischen Einrichtungen zusammen. Es bestehen Kooperationen mit Instituten der Universitäten Heidelberg, Karlsruhe und Mannheim und anderen Hochschulen, sowie mit vielen weiteren Einrichtungen der Forschung, Bildung und Lehre. Hier werden die Jugendlichen mit Problemen konfrontiert, deren Lösungen erst noch gefunden werden müssen.