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Aktuelles

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Neues aus dem Hector-Seminar

Ob Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik, Physik, Technik oder interdisziplinär – im Hector-Seminar beschäftigen wir uns mit vielfältigen Themen aus dem MINT-Bereich. Häufig gilt dabei: Raus aus dem Klassenzimmer, rein in Natur, Hörsaal oder Labor!

Ins Gespräch kommen

Vom 13. bis 18. September 2026 treffen sich beim 13. Heidelberg Laureate Forum herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachgebieten Mathematik und Informatik zum Austausch miteinander und mit Nachwuchsforschenden aus aller Welt. Wir freuen uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder mit einer Hector-Gruppe kommen dürfen. Am Mittwoch, den 16. September treffen wir den kanadischen Mathematiker Prof. Jacob Tsimerman, der in diesem Jahr mit der renommierten Fields-Medaille ausgezeichnet wurde. Sie wird alle vier Jahre an zwei bis vier Mathematiker verliehen, die jünger als 40 Jahre sind und sich in besonderer Weise auf dem Gebiet der mathematischen Forschung hervorgetan haben.

HLF 2025, Richert

Einblick in Projektplanung – Von der Idee zur Realisierung

Wie wird aus einer Idee ein fertiges Produkt? Im Kurs PF 25 des Hector-Seminars erprobten die Schüler den Weg von der ersten Skizze über Planung und Materialeinkauf bis zur handwerklichen Umsetzung. Dabei wurde gesägt, gebohrt, geschliffen und getüftelt – und vor allem gelernt, wie entscheidend gute Planung für den Erfolg ist.

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Renner

Viel zu entdecken.

Differentialgleichungen oder Rechnerbau, Montanindustrie, Fotografie, Farben oder Vitamin C und Acetylsalicylsäure? Drohnen, Stratosphärenballon oder autonomes Fliegen? Oder vielleicht doch lieber Silikone, Medizinische Biologie, Baggersee, Bionik, Synthesizer oder technikaffine Themen? Bunt und vielfältig haben sich auch in diesem Jahr wieder die Module beim Modulfest am International Department in Karlsruhe präsentiert. Ob in Vorträgen oder am Marktplatz - für das zahlreich erschienene Publikum gab es viel zu erfahren und zu entdecken.

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Endspurt!

Am Wochenende ist es wieder soweit: Beim Modulfest präsentieren die Hectorianerinnen und Hectorianer der Kurse H21 bis H23, woran sie seit Jahresbeginn gearbeitet und geforscht haben. In Vorträgen und auf dem Marktplatz erläutern die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 dem interessierten Publikum ihre Fragestellungen, die gewählten Materialien und Methoden sowie ihre Ergebnisse und diskutieren diese. Die Poster sind bereits in Druck gegangen; an den Vorträgen und den Marktplatzständen wird noch gefeilt.

Rechnen mit Zahnrädern – Ausflug ins Arithmeum

Im Rahmen des Moduls „Rechnerbau“, in dem wir aus Logikbausteinen einen einfachen Taschenrechner bauen, besuchten wir am 24. Juni das Arithmeum in Bonn. Dort erlebten die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung des Rechnens von frühen Rechenhilfen bis zu den Anfängen des Computers. Am Vormittag führte uns eine spannende Ausstellung von Zählsteinen, Abakus und Rechenpfennigen über historische Rechenmaschinen von Schickard, Leibniz, Babbage und Hollerith bis hin zur Enigma und den Anfängen der Kryptographie. Am Nachmittag wurde es praktisch: In einem Workshop arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit mechanischen Rechenmaschinen aus den 1950er-Jahren, die mit Sprossenrädern und Zahnrädern funktionieren. Dabei führten sie selbst Additionen, Divisionen und sogar Wurzelberechnungen durch.

Wie kommt der Sand an den Baggersee?

An heißen Sommertagen zieht es viele Besucher an den Baggersee? Doch woher stammt eigentlich der Sand, auf dem sie liegen? Im Modul Baggersee gehen die Hectorianerinnen und Hectorianer dieser Frage nach. Nachdem sie am Epplesee bei Karlsruhe Proben genommen und ihre Zusammensetzung untersucht haben, deutet alles darauf hin, dass zerkleinerte Gesteine aus Schwarzwald und den Alpen über die Alb und den Rhein transportiert wurden. Beim Besuch des Instituts für Wasser und Umwelt (IWU; KIT) erläuterte Dr. Frank Seidel die Folgen menschlicher Eingriffe auf Flusssysteme, etwa die Rheinbegradigung durch Tulla und zeigte, welche aktuellen Forschungsfragen am Institut derzeit untersucht werden.

Ausgezeichnet!

Über einen tollen Erfolg durften sich Arthur Messerschmidt und Eric Frommherz (KA 19) beim Bundeswettbewerb Jugend forscht freuen: Nachdem sie sich als Landessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik für das Bundesfinale in Herzogenaurach qualifiziert hatten, erhielten sie dort für ihre Arbeit aus der Kooperationsphase zum Thema "MathBattery - Numerische Simulation von ellipsoidalen Aktivpartikeln in einem Akkumulator" den mit 1000 € dotierten Sonderpreis des VDE für eine Arbeit auf dem Gebiet der Elektronik, Energie- oder Informationstechnik. Wir gratulieren den beiden sowie den Projektbetreuern Prof. Dr. Willy Dörfler (Karlsruher Institut für Technologie) und Dietmar Gruber (Hector Seminar) ganz herzlich.

Stiftung Jugend forscht e. V.

Unterwegs am Bach

Eine Woche lang haben die Hector-Kurse H24 am Landesschulzentrum für Umweltbildung Fließgewässer in und um Adelsheim erforscht. Nachdem sie bei einer ersten Begehung am Fischbach, einem Gewässer aus dem Muschelkalk, Fragen gesammelt hatten, lernten die Hectorianerinnen und Hectorianer an den Folgetagen biologische, chemische, physikalische und geographische Untersuchungsmethoden kennen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen analysierten die 7.-Klässler einen weiteren Bach, diesmal aus dem Buntsandstein, verglichen die Ergebnisse und fanden Antworten auf ihre eingangs gestellten Fragen.

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Grenzüberschreitend forschen.

Am Anfang stand eine Projektanfrage der TheoPrax-Stiftung - am Ende eine Reise nach Salvador de Bahia, Brasilien! Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der SENAI-Schule Dendezeiros waren sieben Hectorianerinnen und Hectorianer aus den Kursen KA21 und KA22 der Frage nachgegangen, wie man defekte Smartphones weiterverwenden kann. In regelmäßigen online-Treffen wurden gemeinsam Ideen entwickelt, wie z. B. den Einsatz als Türöffner mit Gesichtserkennung. Beim Besuch in Brasilien konnten sich die Projektpartner dann, dank der großzügigen Unterstützung der TheoPrax-Stiftung, auch persönlich kennenlernen.

T-minus 10 Sekunden

Start des Stratosphärenballons aus Pforzheim

Start und Bergung geglückt! Am 09.05.2026 fand unter perfekten Bedingungen der langersehnte und mit Spannung erwartete Start des Stratosphärenballons aus Pforzheim statt. Nach mehreren Monaten intensiver Zusammenarbeit sind alle Teilnehmer des Moduls stolz und erleichtert, dass die Sonde den Weg auf knapp 40.000 Meter und zurück – nach Kornwestheim – gefunden hat. Nun steht die intensive Auswertung des Bild- und Datenmaterials an.