Aktuelle Meldungen
Neues aus dem Hector-Seminar
Ob Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik, Physik, Technik oder interdisziplinär – im Hector-Seminar beschäftigen wir uns mit vielfältigen Themen aus dem MINT-Bereich. Häufig gilt dabei: Raus aus dem Klassenzimmer, rein in Natur, Hörsaal oder Labor!
Forschung trifft Praxis
Hochbegabung fördern.
Wie kann man hochbegabte Schülerinnen und Schüler erfolgreich fördern? Welche Besonderheiten müssen bei der Planung und Durchführung von Projekten berücksichtigt werden? Beim Ko-konstruktiven Workshop des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung haben sich Forschende aus Fachdidaktik, Unterrichtsqualitäts- und Hochbegabtenforschung mit Kursleiterinnen und Kursleitern des Hector Seminars ausgetauscht, wie die kognitive Aktivierung Hochbegabter in der Praxis gelingen kann. Anhand von exemplarisch vorgestellten Hector-Projekten wurden gemeinsam Gelingensfaktoren ermittelt und von den Forschenden in eine didaktische Modellvorstellung überführt.
Kooperationsphase 2025/26
Es wird wieder geforscht!
Nachdem die Projektarbeiten des Jahrgangs H19 abgeschlossen sind, ist die nächste Kooperationsphase inzwischen gestartet. Bei den ersten Treffen an den Forschungseinrichtungen, wie hier am Institut für Nanotechnologie (INT) / Karlsruher Institut für Technologie, lernen die Hectorianerinnen und Hectorianer die Institute kennen und besprechen mit den Betreuerinnen und Betreuern den weiteren Projektablauf. Bis zum Sommer werden die Kurse in ihrem 6. Hector-Jahr nun an wissenschaftlichen Themen aus dem MINT-Bereich forschen. Die Ergebnisse präsentieren sie im Herbst auf den Abschlusskolloquien.

Abschlusskolloquium HD/MA 19
Wissenschaft präsentieren
Am Samstag, den 18.10.2025 war es endlich so weit. Die Hectorianerinnen und Hectorianer der Kurse HD19 und MA19 präsentierten ihre Forschungsergebnisse im BioQuant Heidelberg vor großem Publikum. Bereits bei der Wahl eines passenden Kooperationsprojektes im Herbst 2024 war großes Engagement von Seiten der jungen Wissenschaftler gefordert. Zum einen gab es eine Auswahl an bewährten Kooperationspartnern, zum anderen konnten neue Kontakte zu Forschungseinrichtungen geknüpft werden, um individuellen Interessen nachzugehen.
Abschlusskolloquium 2025
Gekonnt präsentiert.
Zum Abschluss ihrer Hector-Zeit haben die Hectorianerinnen und Hectorianer des Jahrgangs 2019 noch einmal eindrucksvoll gezeigt, welche Entwicklung sie in den vergangenen sechs Jahren durchgemacht haben. Beim Abschlusskolloquium des Kurses KA19, das dieses Jahr erstmals in den Lehrsälen des Mathematik-Gebäudes stattfand, präsentierten sie die Ergebnisse der einjährigen Kooperationsphase und stellten sich im Anschluss den Fragen des interessierten Publikums.
Mikroorganismen
Nicht sichtbar aber da!
Mit der Biologie der Mikroorganismen beschäftigen sich die Hectorianerinnen und Hectorianer derzeit im Kurs KA21. In selbst gewählten Experimenten haben sie zu Beginn die Frage untersucht, wo Mikroorganismen wie Bakterien und Schimmelpilze vorkommen. Die Erkenntnis: fast überall! Und daher ist es gar nicht so einfach, außerhalb eines Labors steril zu arbeiten. Immerhin: Die Wasserproben aus dem Wasserhahn Klassenzimmer waren - nachdem der Wasserhahn einige Zeit lief - unbelastet. Ganz im Gegenteil zu denen aus der Trinkflaschen. Die sollte man eben doch regelmäßig reinigen.

Hector-Seminar trifft … Amanda Randles
"Find - Track - Treat!" Wie anwendungsbezogen informatische Forschung sein kann, konnten Hectorianerinnen und Hectorianer beim 12. Heidelberger Laureate Forum erleben. Amanda Randles, die 2023 mit dem ACM-Price in Computing ausgezeichnet wurde, erforscht, wie innovative Algorithmen und leistungsstarke Rechenmethoden dazu beitragen könn(t)en, in naher Zukunft menschliche Krankheiten zu erkennen und zu behandeln. Ihr Ziel: Digitale Zwillinge von Menschen! Ein spannendes Thema für die Jugendlichen, deren Fragen in der anschließenden Diskussion weit über fachliche Aspekte hinausgingen: Datenschutz, Kosten für das Gesundheitssystem, Ausgründungen von Firmen und nicht zuletzt die aktuelle politische Situation in den USA und ihre Folgen für Forschende - Amanda Randles gab bereitwillig Antworten und gewährte den Hectorianerinnen und Hectorianern dabei auch sehr persönliche Einblicke.

Das war 2024/25!
Auf den Grund gegangen.
Modulphase, Exkursionen, wissenschaftliche Vorträge, eigene Forschungsprojekte - auch im vergangenen Schuljahr haben sich die Hectorianerinnen und Hectorianer mit vielfältigen Themen aus dem MINT-Bereich beschäftigt und sind den Dingen "auf den Grund gegangen". Denn Manches, das auf den ersten Blick einfach scheint, ist es dann eben doch nicht. Es gibt viel zu entdecken - auch in diesem Schuljahr! Das Hector Seminar wurde im Jahr 2000 gegründet. Inzwischen forschen Hectorianerinnen und Hectorianer in 24 Kursen an den vier Standorten Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe und Pforzheim. Die Förderung beginnt in Klasse 6 und endet im Abitur-Jahr. Seit 2000 haben 18 Jahrgänge die 6-jährige Förderung erfolgreich abgeschlossen.

Modulfest 2025
Faszination MINT
Wie vielfältig, faszinierend und spannend MINT-Themen sind, konnten die Besucherinnen und Besucher beim Modulfest am International Department in Karlsruhe erleben. In Vorträgen, auf Postern und an den Ständen auf dem "Marktplatz" präsentierten die Hector-Jahrgänge H20 - 22, womit sie sich in den vergangenen Monaten beschäftigt haben. An verschiedenen Exponaten, wie z. B. den selbst gebauten Nebelkammern, an Robotern und in vielfältigen Experimenten aus den Modulen konnte das Publikum selbst aktiv werden und erleben, wie faszinierend Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind.
LINO 2025
Unter Nobelpreisträgern.
Über eine besondere Auszeichnung durften sich die baden-württembergischenn Landessieger bei "Jugend forscht" freuen: Auf Einladung der Landes Baden-Württemberg durften die Preisträger, darunter Mathies Heinecke (im Bild links), am Abschlusstag der 74. Lindauer Nobelpreisträger-Tagung an der Boots-Fahrt zur Insel Mainau und der Abschluss-Zeromonie teilnehmen. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Fachthema Chemie mit dem Fokus auf die Bereiche KI, Nachhaltigkeit und Wissenschaftsdiplomatie. Neben 33 Laureaten nahmen über 600 junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus aller Welt teil.

Am CERN
Von Teilchen und Antiteilchen
Was sind die kleinsten Teilchen, aus denen alles besteht? Wie interagieren sie miteinander? Und welche Rolle spielen sie in den großen Rätseln des Universums? Im Modul Teilchenphysik beschäftigen sich die Hectorianerinnen und Hectorianer mit den fundamentalen Fragen der Physik. Um Antworten darauf zu finden, sind internationale Großforschungsanlagen erforderlich. Beim Besuch des CERN konnten die Modulteilnehmenden beeindruckende Einblicke in aktuelle Experimente am Large Hadron Collider (LHC) wie LHCb und ATLAS, einem „all-purpose“ Detektor, mit dem u. a. das Higgs-Teilchen entdeckt wurde, gewinnen. Ein Besuch des 27 km langen Tunnels, der in ca. 100 m Tiefe liegt, war nicht möglich, da der LHC gerade aktiv ist.




