Neugier wecken – Begabung fördern.
Mit MINT wachsen.
Die Kurssitzungen finden während des Schuljahres einmal wöchentlich an zentralen Standortschulen statt. In den ersten beiden Kursjahren (-> Einstiegsphase) forschen die Schülerinnen und Schüler in Kleinprojekten zu Problemen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In den Folgejahren (-> Vertiefungsphase) werden die Themen spezieller und vertieft behandelt. In einer gemeinsamen Forschungswoche und beim Robotik-Wettbewerb arbeiten die Hectorianerinnen und Hectorianer, wie wir die Schülerinnen und Schüler im Hector Seminar nennen, gemeinsam über die Standortgrenzen hinweg an verschiedenen Themen.
Ab Klasse 8 findet die halbjährige -> Modulphase statt, in der die Kurse jahrgangsübergreifend, nach ihren Interessen aus Projektangeboten aller vier Standorte wählen können. Die -> Kooperationsphase bildet den Abschluss der 6-jährigen Förderung. Fast ein Jahr lang arbeiten und forschen die Jugendlichen an Forschungseinrichtungen in der Region und präsentieren ihre Ergebnisse auf den Abschlusskolloquien der Öffentlichkeit.
Daneben fördern wir im Hector-Seminar die Teilnahme an -> Wettbewerben, in denen die Hectorianerinnen und Hectorianer ihre Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln können.
Einstiegsphase
MINT entdecken.
Zu Beginn des Hector Seminars starten wir mit Kleinprojekten: Ob bei der „Ei-Rettungsmaschine“, dem „Flüssigkeiten schichten“ oder „Tröpfchen zählen“ – die Sechstklässler lernen im Team planvoll zu experimentieren und die Ergebnisse im Laborjournal zu dokumentieren. Beim „Problem der Woche“ wechseln mathematische Knobelaufgaben mit kleinen Experimenten. Die Ergebnisse und verschiedenen Lösungsstrategien präsentieren die Schülerinnen und Schüler in der Gruppe und diskutieren sie gemeinsam. In den Sitzungen, auf Exkursionen oder den MINT-Tagen lernen wir uns und andere besser kennen. Das erhöhte Anspruchsniveau und die Zusammenarbeit mit anderen Hochbegabten sind Anreiz und Herausforderung und erleichtern den Umgang mit Misserfolgen.
Forschungswoche
Gemeinsam über Standortgrenzen hinweg!
Vertiefungsphase
Mehr MINT!
Robotik-Wettbewerb
Gemeinsam im Wettbewerb
Modulphase
Eigenen Interessen nachgehen!
Modulfest
Ergebnisse präsentieren!
Die Ergebnisse der Modulphase präsentieren die Hectorianerinnen und Hectorianer auf dem Modulfest. Das Fest findet jährlich am International Department Karlsruhe statt. Rund 500 bis 600 Besucher – Eltern, Geschwister und Freunde – folgen der Einladung und informieren sich in Vorträgen und auf dem Marktplatz im Hector-Auditorium über die Module. In dem feierlichen Rahmen wird das Hans-Werner Hector-Namensstipendium verliehen: Besonders geeignete Hectorianerinnen und Hectorianer der Abschlussjahrgänge erhalten damit die Möglichkeit, ein Maschinenbau-Studium an der Carl Benz-School of Engineering, Karlsruher Institut für Technologie zu absolvieren.
Kooperationsphase
Einblick in die Forschung!
Das Beste zum Schluss! Fast ein Jahr lang forschen die Hectorianerinnen und Hectorianer in ihrem letzten Hector-Jahr an einer wissenschaftlichen Fragestellung. Das Spektrum der angebotenen Themen ist dabei breit gestreut und häufig interdisziplinär. Möglich wird dies durch die enge Kooperation mit Forschungseinrichtungen in der Region. Höhepunkt der sechsjährigen Förderung im Hector Seminar sind die Abschlusskolloquien. In den Hörsälen der ansässigen Universitäten und Hochschulen präsentieren die Hectorianerinnen und Hectorianer die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten.
Kongresse, Festivals, Wettbewerbe
Die eigene Arbeit öffentlich machen.
Recherche, Termine in Labor, Laborjournal, Besprechungen mit Betreuerinnen und Betreuern, Feedback-Treffen in den Kursen, Abschlussdokumentation und -präsentation – in den Kooperationsprojekten steckt viel Arbeit. Wir ermutigen Hectorianerinnen und Hectorianer dazu, mit den Ergebnissen ihrer Kooperationsprojekte an die Öffentlichkeit zu gehen und z. B. an Wissenschaftsfestivals oder Wettbewerben wie Jugend forscht teilzunehmen. So erhalten sie noch einmal Rückmeldung zu ihrer Arbeit und lernen, wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu kommunizieren.
Verabschiedung und Alumni-Verein
Ende und Anfang.
Auf der gemeinsamen Verabschiedungsfeier beschließen wir im feierlichen Rahmen die gemeinsame Hector-Zeit. Der Hector-Alumni-Verein pflegt die Kontakte über die aktive Zeit hinaus. Die Ehemaligen engagieren sich auf vielfältige Weise im Hector Seminar: Sie bieten Module und Workshops an, vermitteln Kontakte oder unterstützen die Abschlussjahrgänge bei der Planung ihrer Verabschiedung. So geben sie ihre Erfahrungen weiter und nachfolgende Jahrgänge profitieren davon.
