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Robotik-Wettbewerb 2020: Heimsieg!

Mannheim wiederholt Vorjahressieg.

Überzeugend hat der Kurs 17 aus Mannheim den diesjährigen Robotik-Wettbewerb für sich entscheiden können. Mit 79 Punkten siegten sie souverän vor dem Kurs aus Karlsruhe (66 Punkte), Pforzheim (65 Punkte) und Heidelberg (63 Punkte). Während sie die Teildisziplinen Labyrinth und Robo-Tanz für sich entscheiden konnten, mussten sie sich beim Bälle sortieren knapp dem Kurs aus Heidelberg geschlagen geben. Den abschließenden Staffellauf konnten die Hectorianer*innen aus Pforzheim für sich entscheiden.

Dabei wussten alle Teams im Wettbewerb zu überzeugen. Vor allem die Komplexitätsaufgabe, eine besonders kniffelige Aufgabe, bei der farbige Bälle sortiert werden müssen, wurde sehr gut umgesetzt. "Ich bin schon einige Jahre Juror im Robotik-Wettbewerb; ich kann mich nicht erinnern, dass ich bislang solche gelungene Lösungen gesehen habe.", würdigte Dr. Alexander Göbel die Leistungen der Hectorianer*innen. So lieferten sich die Roboter aus Karlsruhe und Heidelberg ein fehlerfreies Rennen, das Karlsruhe dazu in beeindruckender Geschwindigkeit für sich entscheiden konnte. Dass die Wettbewerbsrunde trotzdem an Heidelberg ging, lag an den anderen Disziplinen im Wettbewerb. In Kolloquium und bei der Postergestaltung konnte noch einmal die gleiche Punktzahl erreicht werden.

Für faire Wettbewerbsbedingungen sorgte dabei eine unabhängige Jury, der neben Dr. Alexander Göbel (Hölderlin-Gymnasium Heidelberg), Antje Kaysers (Technoseum Mannheim), Christian Waibel (Hector-Alumnus) und  Prof. Dr. Thomas Ihme (Hochschule Mannheim) angehörten.

Dr. Jan Erichsen, Geschäftsführer des Hector Seminars, betonte den Stellenwert des Robotik-Wettbewerbs und dankte dem Technoseum Mannheim, für die Möglichkeit ihn dort durchzuführen. Die Moderation führte die Besucher*innen unterhaltsam durch die Veranstaltung, darunter den Vorstand der Hector Stiftung Uwe Bleich sowie seinem Vorgänger, Dr. Ernstlothar Keiper. Unterstützt wurde sie dabei von Kursleiter-Kollegen Dr. Rolf Piffer und Paul Bischof, die fachliche und pädagogisch-didaktische Hintergründe des Projektes erläuterten, sowie Hectorianer*innen der verschiedenen Standorte, die die Wettbewerbsaufgaben vorstellten.

Für das nächste Jahr dürfen wir wieder auf einen spannenden Wettbewerb hoffen, bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Ob Mannheim 2021 den Hattrick schaffen wird? Die Kurse aus Heidelberg, Karlsruhe und Pforzheim werden ihr Bestes geben, um das zu verhindern.

Fotos: A. Richert